Unsere Grundschule

WILLKOMMEN!

Eindrücke vom Pausenhof

Auf der Seite der Abteilung Grundschule an der Grund- und Stadtteilschule Altrahlstedt! Schön, dass Sie sich für unsere Schule in Hamburg Rahlstedt interessieren!

Unsere Grundschule wurde im Jahre 1904 erbaut und bildete zusammen mit Kirche und Pastorat den historischen Ortskern der bis 1927 selbständigen Gemeinde Alt-Rahlstedt.
2018 fusionierten die Grund- und die Stadtteilschule Altrahlstedt zu einer Langform.

Heute sind wir in der Abteilung Grundschule zweizügig aufgestellt, mit einer Vorschulklasse und einem freiwilligen Ganztagesangebot. Im Schuljahr 2021/2022 werden rund 210 Schülerinnen und Schüler den Grundschulzweig besuchen. Im Unterricht engagiert sich ein Team aus Lehrern und Lehrerinnen, Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen, Erziehern und Erzieherinnen und Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen.
Im Regelfall hat jede Klasse einen Klassenlehrer oder eine Klassenlehrerin und gegebenenfalls mehrere Fachlehrer, die gemeinsam in einem Team zusammenarbeiten.

Unsere Schule ist eine offene Ganztagsschule (GBS). Dies bedeutet, der verbindliche Unterricht endet um 13:00 Uhr.
Kooperationspartner für die Nachmittagsbetreuung ist die Pestalozzi-Stiftung, der Diakonie Hamburg.

Schulalltag

Die Kinder der ersten und zweiten Klassen haben ihre Klassenräume am Standort Brockdorffstraße. An diesem Denkmal geschützten Standort befinden sich neben den Klassen- und Gruppenräumen auch ein Kunstraum/ eine Holzwerkstatt, der multifunktionale Bewegungsraum, eine kleine Mensa sowie ein Musik- und ein Differenzierungsraum, die regelmäßig aktualisiert werden.

Der Schulhof Brockdorffstraße bietet den Kindern viele Spielmöglichkeiten in der Pause. Neben einem großen Klettergerüst und mehreren Sandkisten haben die Kinder die Möglichkeit zu verschiedenen Ballspielen auf dem „Spielfeld“. Es gibt ein Spielehaus unter der Leitung des jeweiligen Jahrganges zwei, das mit Stelzen, Hula-Hoops, Pferdeleinen etc. ausgestattet ist, so dass alle Schüler die Möglichkeit haben ihre Pause in eine „bewegte Pause“ umzuwandeln.
Mit Beginn der dritten Klasse findet dann ein Umzug an den 100 Meter Luftlinie entfernten Standort Hüllenkamp statt.

Der Tag beginnt für alle Grundschüler mit einer Anlaufzeit von 7:50 Uhr bis 8:00 Uhr, der verbindliche Unterricht beginnt dann um 8:00 Uhr und endet um 13:00 Uhr.
Der Schulvormittag gliedert sich in drei Unterrichtsblöcke. Die ersten beiden Blöcke sind à neunzig Minuten lang und der dritte Block 60 Minuten. Diese Blöcke werden durch eine gemeinsame Frühstückspause à 10 Minuten und zwei große Pausen à 30 Minuten unterbrochen.

Die Einschulung der ersten Klassen findet jedes Jahr am ersten Dienstag nach den Sommerferien statt. Die Feierlichkeiten der Einschulung werden in der Aula am Standort Hüllenkamp durchgeführt.

Die Kinder erhalten ab der ersten Klasse Englischunterricht. Ziel ist es, die mündliche Sprachkompetenz der Kinder zu entwickeln.

Das Fach darstellendes Spiel wird verpflichtend unterrichtet. Inhalte des Theaterunterrichts sind die Bereiche Theater begreifen, spielen, reflektieren, an Theater teilhaben. Das Fach Theater kann fachübergreifend, beispielsweise mit dem Deutsch-, Musik- oder Kunstunterricht erteilt werden.

Im November des ersten Halbjahres finden die Lernentwicklungsgespräche statt, an denen der Klassenlehrer, der Schüler bzw. die Schülerin und die Eltern teilnehmen. Ziel dieser Gespräche ist es, die Kinder darin zu unterstützen, Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Hierzu werden mit den Kindern Lernzielvereinbarungen getroffen. Gemeinsam wird verabredet, wie die Schule und die Eltern das Kind bei dem Erreichen seiner Ziele unterstützen können.

Am Ende des ersten Schuljahres gibt es dann das erste Zeugnis, bestehend aus einem kleinen Lernentwicklungsbericht und einem Kompetenzraster für fachliche und überfachliche Kompetenzen, in dem ausführlich das Arbeits- und Sozialverhalten beschrieben und in tabellarischer Form bewertet wird.

In Klasse 2 und 3 finden die Lernentwicklungsgespräch zum Halbjahr im Januar statt. Am Ende der zweiten Klasse erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis mit einem Lernstandsbericht und einem Kompetenzraster für die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen.

Mit dem neuen Schuljahr beginnt der Unterricht in Jahrgang 3 nun am neuen Standort Hüllenkamp.

Im zweiten Schulhalbjahr gehen alle dritten Klassen zum Schwimmunterricht ins Familienbad Rahlstedt. Der Schwimmunterricht wird von den Schwimmlehrern des „Bäderlandes“ durchgeführt.

Zum Jahresabschluss gibt es ein Zeugnis in Berichtsform mit einem Kompetenzraster für die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern kann dieses Zeugnis bereits mit Noten versehen werden.

Die Kinder haben auch in Klasse vier während des ersten Halbjahres Schwimmunterricht, der von Schwimmlehrern des Bäderlandes durchgeführt wird.

Das Lernentwicklungsgespräch in Klassenstufe 4 findet immer im November als Beratungsgespräch für die Wahl der weiterführenden Schule statt.
Unabhängig von der Empfehlung bleibt das Elternwahlrecht bestehen.

In Klasse vier bekommen die Schüler und Schülerinnen somit Halbjahres- und Jahresabschlusszeugnisse, die mit Noten versehen sind.

Wiederkehrende schulische Termine, Veranstaltungen oder Feierlichkeiten in der Abteilung Grundschule sind:

  • Sommerfest
  • Laternenfest
  • Fasching
  • Ernte-Dank-Fest mit einem Gottesdienst Besuch
  • Weihnachtsbasteln in Verbindung mit dem Tag der offenen Tür
  • Besuch eines weihnachtlichen Gottesdienstes
  • Ostern mit einem Gottesdienst Besuch             

INKLUSION 

Was heißt das?

Zum pädagogischen Selbstverständnis der Abteilung Grundschule zählt es schon seit vielen Jahren, Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf zu unterrichten. Inklusion bedeutet, die Einzigartigkeit jedes Kindes anzuerkennen und zu respektieren. Es bedeutet, den individuellen Fähigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler Vertrauen entgegen zu bringen. In der Inklusion ist der Unterricht so gestaltet, dass alle Schüler ein Lernangebot vorfinden, in dem sie ihre Potentiale – kognitive sowie soziale – zur Entfaltung bringen können. Die Kinder lernen, sich in ihrer Unterschiedlichkeit zu respektieren und sich gegenseitig zu unterstützen als Grundlage für ein erfolgreiches gemeinsames Lernen.

Ziel ist es, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl der Kinder weiter zu stärken.

BEGABUNGSFÖRDERUNG

Die Förderung besonders begabter Kinder und hochbegabter Kinder ist ein wichtiger Teil unserer pädagogischen Arbeit. Im Unterricht bieten wir den Kindern herausfordernde Aufgaben an und führen weitere Maßnahmen zur Begabtenförderung durch.

Die Ideen dazu entwickeln wir im Jahrgang und auf Fachkonferenzen.

Die Schule nimmt regelmäßig an Wettbewerben teil, z. B. Matheolympiade, Känguru-Wettbewerb.

FÖRDERUNG

Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule sollen im Unterricht ihren individuellen Lernvoraussetzungen entsprechend bestmöglich gefördert und gefordert werden. Reicht dies im Einzelfall nicht aus, bieten wir in den Fächern Deutsch und Mathematik Förderangebote an. Diese finden sowohl am Schulvormittag als auch im Anschluss an die Schule statt.

Grundsätzlich bestehen folgende Förderangebote, die sich an einzelne Kinder und kleine Gruppen richten:

  • Sprachförderung
  • Bewegungsförderung (z.B. Psychomotorik, Turnen)
  • Lernförderung in kleinen Gruppen nach dem Unterricht („Fördern statt Wiederholen“)
  • Sonderpädagogische Förderung in der Klasse
  • Sonderpädagogische Förderung in der Kleingruppe
  • Unterstützung durch Lesementorinnen und Lesementoren

Kinder mit einfachem sonderpädagogischen Förderbereich (Bereiche Sprache, Lernen, sozial-emotionale Entwicklung) werden, wie an jeder anderen Hamburger Grundschule, nach dem Inklusionsprinzip unterrichtet.