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Ein flauschiges Abenteuer am Höltigbaum

Am Freitag, den 20.03. tauschte die Klasse 2a das Klassenzimmer gegen die weite Natur des Naturschutzgebietes Höltigbaum. Das Thema des Tages war besonders spannend: „Vom Schaf zur Wolle“. Gemeinsam wollten sie herausfinden, was die wolligen Vierbeiner eigentlich den ganzen Tag machen und wie aus ihrem dicken Pelz später Kleidung wird.

Zuerst ging es direkt raus in das Gelände. Wie echte Detektive suchten die Schülerauf der Weide nach Hinweisen. Und sie wurden schnell fündig! Überall entdeckten sie Spuren:

• Wollbüschel, die an Ästen hängen geblieben waren.

• Fußabdrücke im Boden.

• Kleine „Hinterlassenschaften“, die verrieten, wo die Schafe langgelaufen waren.

Nachdem die Schafe eine Weile aus der Ferne beobachtet wurden, gab es einen ganz besonderen Moment: Ein besonders zutrauliches Schaf kam näher und ließ sich von den Kindern ausgiebig streicheln. So konnten alle spüren, wie sich die Wolle direkt am Tier anfühlt – nämlich ganz anders als ein fertiger Pullover!

Ein weiteres Highlight wartete im Stall auf die Klasse. Dort konnten sie vier kleine Lämmer bewundern. Die Kinder waren begeistert von den tollpatschigen Jungtieren, die neugierig in die Runde blickten.

Zum Abschluss lernten die Schüler, wie man die Wolle verarbeitet. Mit viel Wasser, Seife und Geduld wurde fleißig gefilzt. Jedes Kind stellte einen eigenen Schlüsselanhänger aus echter Schafwolle her. So nahm jeder nicht nur viel neues Wissen über Schafe, sondern auch ein selbstgemachtes Andenken mit nach Hause.

Es war ein toller Tag an der frischen Luft, an dem die Schüler viel über die Natur und das Handwerk gelernt haben.