Kaum hatte das neue Jahr begonnen, wartete auf die 2. Klassen Anfang Januar ein ganz besonderes Abenteuer. Im Rahmen des Projekts „Wilma und die wilden Weiden“ ging es wieder in den Höltigbaum – und es wurde richtig geheimnisvoll!
Im Mittelpunkt standen diesmal kleine Waldzwerge. Mit viel Eifer und geschickten Händen verwandelten sich die Kinder in kleine Baumeister. Aus Ästen, Zweigen und Naturmaterialien entstanden im Wald gemütliche Zwergenhütten. Damit diese auch sicher vor bösen Geistern sind, wurden aus Ton schaurig-schöne Fratzen gebastelt, die als Wächter vor den Hütten thronten.
Besonders spannend wurde es bei den Baum-Erkundungen. In Zweierteams mussten sich die Kinder voll und ganz aufeinander verlassen: Mit verbundenen Augen führten sie sich gegenseitig zu verschiedenen Bäumen. Nur durch Fühlen und Tasten mussten sie die Rinde und die Form der Stämme „erfahren“ – eine Erfahrung, die die Sinne schärfte und für viel Staunen sorgte.
Die Begeisterung war riesig und die Zeit im Wald verging bei all dem Bauen, Basteln und Fühlen sprichwörtlich wie im Flug. Mit schmutziger Kleidung, dreckigen Händen, aber glücklichen Gesichtern kehrten die Schüler zurück zur Schule. Eines ist sicher: Den Höltigbaum werden die Kinder beim nächsten Mal mit ganz anderen Augen sehen!






